Betrachtungen und Forschungen zum Heuerlingswesen in Nordwestdeutschland.

So lautet der Titel eines Buches aus dem Verlag der Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte , mit dem Bernd Robben und Dr. Helmut Lensing die Geschichte einer unterbäuerlichen sozialen Schicht vorstellen, die das ländliche Leben in Nordwestdeutschland fast 400 Jahre lang prägte, bis sie zwischen 1950 und 1970 komplett verschwand.

Neben den Bedingungen des Entstehens dieser Schicht, die gebietsweise bis zu 80 Prozent der Bevölkerung stellte, einer Darlegung ihrer rechtlichen und politischen Lage und schließlich der Gründe des Verschwindens stehen vor allem die Lebensumstände der Heuerleute in den Mittelpunkt. Ihre Abhängigkeit vom Bauern, ihr Wohnen, die Versuche, durch Hollandgängerei, Walfang, Töddenhandel, der Besiedlung von Mooren und Heiden, die Auswanderung in die USA oder durch viele Nebenbeschäftigungen die schlechte wirtschaftliche Lage in diesem landwirtschaftlich eher kargen Landstrich mit großen Ödlandflächen zu verbessern, werden durch Illustrationen und lebensnahe Quellen wieder lebendig. Das Inhaltsverzeichnis ist hier zu sehen.

Das Werk umfasst 288 Seiten und ist über den Buchhandel (ISBN 978- 3-9814041-9-7) oder der Studiengesellschaft (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zu beziehen und kostet 24,90 Euro.

In unserer regionalgeschichtlichen Reihe veröffentlichen wir in unregelmäßiger Folge Kapitel aus der 1923 erschienen kleinen Schrift „Emsländischen Burgenfahrt“ von Alexander Geppert. Der in Meppen, dann in Osnabrück als Lehrer tätige Geppert schildert dort die Geschichte verschiedener emsländischer Burgen und Herrenhäuser. Sein Werk ist so angelegt, dass man die einzelnen Häuser durch eine Fahrradrundfahrt erkunden kann.

In der „Emsländischen Geschichte“ publizieren wir nun zunächst immer das von Geppert verfasste Kapitel, wonach anschließend ein Bearbeiter neue Erkenntnisse zur Geschichte der Besitzer und des Gebäudes darlegt. Dabei wird deren Geschichte bis in die Gegenwart fortgeführt.

Weiterlesen: Emsländische Burgenfahrt

Der Band 20 der „Emsländischen Geschichte“ ist gedruckt! Die öffentliche Buchpräsentation hat am 1. Dezember 2013 in Salzbergen stattgefunden.


Die neue Ausgabe unserer „Blauen Reihe“ ist ab dem 2. Dezember 2013 im Buchhandel und über die Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte zum Preis von 24,- Euro erhältlich. Die Schwerpunkte sind ein ausführlicher Artikel über die NSDAP im Emsland vor 1933 und Beiträge über den Ersten Weltkrieg in der Region Emsland/Grafschaft Bentheim.

Für ein Abo unserer jährlich erscheinenden Reihe „Emsländische Geschichte“ und/oder unserer unregelmäßig publizierten Sonderreihe „Studien zur Geschichte des Emslandes und der Grafschaft Bentheim“ bitte die Seite Über uns/Formulare aufsuchen!

Das FORUM Sögel, die Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte und die Gemeinde Sögel stellten am 30. November 2013 vor geladenen Gästen den Band 2 der Reihe „Studien und Quellen zur Geschichte des Emslandes und der Grafschaft Bentheim“ vor.


Izabella Mittwollen-Stefanik, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Vechta, gab einen kurzen Einblick in ihr Werk „Zuhause ist, wo man Wurzeln schlägt“ – Integration von Zwangsausgesiedelten am Beispiel der emsländischen Gemeinde Sögel“.

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