Öffentliche Vorstellung am 11. November um 14.00 Uhr von Bürgermeister Thomas Berling:

Die überarbeitete und deutlich erweiterte Ausgabe von "Nordhorn im 3. Reich".

Herausgegeben von der Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte und der VHS Nordhorn.

 

Das Inhaltsverzeichnis sehen Sie hier.

Mitte November wird der Band 23 unserer Reihe „Emsländische Geschichte“ erscheinen. Die Ausgabe weist zwei Schwerpunktthemen auf. Zum einen sind dies Beiträge über die NS-Zeit in der Region, eine Spezialität unserer Reihe, die so viel zur Erforschung dieser immer noch weitgehend im Dunkeln liegende Phase der Geschichte der Region Emsland/Grafschaft Bentheim beiträgt wie keine andere Reihe.

Eröffnet werden die Beiträge zur NS-Zeit mit der Masterarbeit von Lina Kröger aus Börger. Sie analysiert eine Aufsatzsammlung von Kindern aus Lingen-Darme, die 1947 in der Schule ihre Erlebnisse beim Kriegsende im heftig umkämpften Lingen aufschreiben mussten. Als Quellengrundlage für die noch vollkommen unbekannte Geschichte der Schifferstadt Haren im „Dritten Reich“ steht nun eine kommentierte Transkription der örtlichen Schulchronik zur Verfügung, die nicht nur detailliert zeigt, wie sich die NS-Ideologie in der Schule ausbreitete, sondern auch viel über das Leben in der Gemeinde festhielt.

Einem bislang gerne ausgesparten Thema widmet sich Sören Groß. Er untersucht Leben und Wirken einer Grafschafterin, die Täterin im nationalsozialistischen Unterdrückungssystem geworden ist. Die führende Polizistin der Weimarer Republik, Friederike Wieking aus Gildehaus, machte auch in der NS-Zeit Karriere und avancierte zu einer KZ-Leiterin, was nach dem Krieg schnell in Vergessenheit geriet.

Zweites Schwerpunktthema des Bandes ist der Bereich „Natur und Umwelt“. Dabei wird natürlich in unserer historisch orientierten Reihe nicht der Bezug zu den Veränderungen der Landschaft unseres Raums vernachlässigt. In einem ausführlichen und mit vielen Farbfotos illustrierten Beitrag geht es um den Goldregenpfeifer, der sich bis vor wenigen Jahren noch im der Region als Brutvogel halten konnte. Das Emsland und die Grafschaft waren über Jahrzehnte bei Ornithologen als das letzte Refugium dieser prachtvollen Vogels der Moor- und Heide in Mitteleuropa weithin bekannt.

Hingegen wanderte der Austernfischer, ein Charaktervogel der Feuchtwiesen und Sandlandschaften, erst in den 1930er Jahren hier ein und bereitete sich schnell aus. Mit der Verdrängung der Wiesen und Weiden durch den unaufhaltsam scheinenden Vormarsch von Mais- und Stärkekartoffelfeldern scheinen auch seine Tage in der Region gezählt zu sein.

Mehr historisch orientiert ist der reichlich bebilderte Artikel von Dr. Johannes Hofmeister aus Münster, der den Bildnachlass des Münsteraner Museumsdirektors Dr. Hermann Reichling vorstellt. Reichling fotografierte zwischen 1920 und 1945 in der Region und hielt eine heute weitgehend verschwundene Landschaft mit ihren Bewohnern auf Zelluloid fest.

In diesem Bereich passt auch die vielfach farbig bebildert Biographie des Ornithologen Wilhelm Brinkmann aus Westerlohmühlen bei Haselünne, der als Lehrer beruflich in Haselünne, Nordhorn und Lathen tätig war. Als begeisterter Fotograf hinterließ er einen umfangreichen Nachlass mit Fotos seltener Vögel und verschwundener Landschaften.

Unser stellvertretender Vorsitzender Paul Thoben informiert über das Archiv des Hauses Altenkamp, in der die weitverzweigten Familie Behnes, die viele wichtige Verwaltungsbeamte im nördlichen Emsland hervorbrachte, über vier Generationen lebte. Sie baute dort auch eine umfangreiche Bibliothek auf.

Eine kaum beachtete Zeit und ein ebenso selten bearbeitete Thema berührt die Arbeit von Dr. Hans Jürgen Hilling. Sein Aufsatz, der speziell Genealogen stark ansprechen dürfte, beschäftigt sich mit der Meppener Honoratiorenfamilie Backemude. Er legt dar, wie sie, die viele Meppener Bürgermeister stellte, zwischen 1470 und 1800 durch Heiraten ein enges Beziehungsnetz nicht nur nach Haselünne oder Lingen aufbaute, sondern auch in Münster und anderen Orten des Fürstbistums Münster.

Als zweiter Lebenslauf finden Sie im Buch noch die Biographie des einflussreichen Meppener Buchdruckereibesitzers und Zeitungsverlegers Heinrich Wegener sen.

Das Buch kostet 25,- Euro und ist ab Mitte November im Buchhandel oder über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (zzg. 2,60 Euro Versandkostenanteil) erhältlich. Hier kann es auch verbilligt vorbestellt werden. Das Inhaltsverzeichnis sehen Sie hier.

 

Schon vier Mal vergriffen – jetzt in 5. Auflage wieder lieferbar

 

„Buch über Heuerleute ist ein Volltreffer“

 

So titelte die „Oldenburgische Volkszeitung“ am 23. Dezember 2014, als die erste Auflage unserer Publikation überraschenderweise in nur drei Wochen vergriffen war. Das Interesse am Alltagsleben der unterbäuerlichen Schicht der Heuerleute und der vielfach aus ihren Reihen stammenden Knechte und Mägde, an ihrer Wohnsituation, deren Streben nach Freiheit durch Siedeln in Moor und Heide, ihrer Suche nach gesicherten finanziellen Verhältnissen durch die Leinenbearbeitung oder dem Töddenhandel, an den verheerenden Folgen der Markenteilung für die Nichtbauern, aber auch an die Auswanderung in die USA, am harten Los der Heuerlingsfrauen und Mägde, an der Volksmedizin und der damaligen Schulbildung fasziniert weiterhin die Leser. Die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, als die Heuerleute politische Macht erlangten, wird wie die übrigen Kapitel mit eingefügten Zeitzeugenberichten oder eingestreuten Porträts zu einem ebenso informativen wie kurzweiligen Lesevergnügen. Gesteigert wird dies noch durch über 300 Illustrationen.

 

Da die 4. Auflage schon seit dem Frühjahr 2016 vergriffen ist, das Interesse am Buch aber ungebrochen anhält, erscheint nun Mitte Oktober 2016 die 5. Auflage mit leicht verändertem Text, aber zahlreichen ausgetauschten oder neuen Abbildungen.

 

Die ISBN der Neuauflage lautet 978-3-9818393-1-9, der Preis bleibt bei 24,90 Euro (zzgl. Versandkosten). Bestellungen sind möglich über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Die Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte e. V. veranstaltet auch in die­sem Jahr wieder ihre öffentliche Tagung “Emsländische Geschichte”.

 Unsere  27. Tagung findet am Samstag, dem 27. August 2016, ab 9.30 Uhr  im Heimathaus in Rastdorf, Am Sportplatz 1, statt.

 Hierzu möchten wir Sie und euch ganz herzlich einladen.

Die diesjährige Tagung „Emsländische Geschichte“ erinnert zunächst an das Schicksal des Dorfes Wahn. Neben einem Vortrag zur einzigartigen Geschichte dieses Dorfes wird der Rastdorfer Bürgermeister Hans Flütteotto in einem Grußwort auf die Besiedlung seines Heimatortes mit ehemaligen Wahner Familien eingehen und auf das sog. Wahner Zimmer hinweisen, das in der Mittagspause besichtigt werden kann. Weitere Vorträge beschäf-tigen sich mit mit der NS-Geschichte und mit historischen Fotografien aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim.

Heinz Kleene, pensionierter Lehrer am Gymnasium Marianum in Meppen, behandelt in dem Einangsreferat unter dem Titel „Die Geschichte des Dorfes Wahn“ die historischen Ereignissen dieses Hümmlinger Dorfes von den mittelalterlichen Anfängen bis zur Vertreibung der Wahner durch die Nationalsozialisten in den 1940er Jahren.

Sören Groß, Student an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, hat mit sechs weiteren Mitstreitern den Verein Curriculum Vitae gegründet, um die Geschichte der in der NS-Zeit entstandenen Jugendschutzlager aufzuarbeiten. Eine zentrale Rolle bei der Verwaltung dieser Lager spielt die aus Gildehaus stammende Wohlfahrtspflegerin Friederike Wieking. Unter dem Titel „Friederike Wieking - Himmlers Polizistin und KZ-Leiterin aus der Grafschaft Bentheim“ berichtet Groß über seine bisherigen Forschungsergebnisse.

Dr. Johannes Hofmeister aus Münster, referiert am Nachmittag über historische Aufnahmen des Münsteraner Wissenschaftlers Dr. Herman Reichling, die dieser in den 1920er und 1930er Jahren im Raum Emsland/Grafschaft Bentheim angefertigt hat.

Die Tagung beginnt um 9.30 Uhr mit einem Stehkaffee und endet etwa gegen 15 Uhr mit einer gemeinsamen Kaffeetafel.

 

Es wird ein Tagungsbeitrag von 15 Euro erhoben. In diesem Tagesbeitrag sind der Stehkaffe, das Mittagessen und Kaffee und Kuchen zum Schluss der Tagung enthalten.

Wenn Sie an unserer Tagung teilnehmen möchten, bitte ich Sie, dies möglichst bald per E-mail oder Telefon (04962-269) mitzuteilen.

 Tagungsprogramm

  9.30 Uhr

Eintreffen der Gäste – Stehkaffee

 10.00 Uhr

Begrüßung durch Paul Thoben, stellvertretender Vorsitzender der Studiengesellschaft

 Grußwort des Rastdorfer Bürgermeisters Hans Flütteotto

 10.15 Uhr

Zur Geschichte des Ortes Wahn

Heinz Kleene, Meppen

11.15 Uhr

Friederike Wieking – Himmlers Polizistin und KZ-Leiterin aus der Grafschaft Bentheim

Sören Groß, Jena

 

 ------ Mittagspause mit gemeinsamem Mittagessen ca. 12.15 – 13.15 Uhr -------

 

13.15 Uhr                 

Besichtigung: Heimathaus und Wahner Zimmer in Rastdorf

 

Führung: Theo Gehrs, Rastdorf

 

14.00 Uhr                 

Der Raum Emsland/Grafschaft Bentheim in den 1920er und 1930er Jahren in historischen Aufnahmen von Dr. Hermann Reichling/Münster

Dr. Johannes Hofmeister, Münster

 15.00 Uhr

Gemeinsame Kaffeetafel und Ende der Tagung

  15.45 Uhr

Ordentliche Mitgliederversammlung

 

Hinweis: 

Während der Tagung findet ein Bücherbasar statt. Alle Teilnehmer, Vereine und Institutionen haben hier die Möglichkeit, ihre Publikationen vorzustellen und auf einem von einem Vorstandsmitglied der Studiengesellschaft betreuten Büchertisch zum Verkauf anzubieten.

 Anfahrt (Vorschlag)

Rastdorf gehört zur Samtgemeinde Werlte und liegt im Norden des Landkreises Emsland. Die Anfahrt kann über die A 31 oder A 1 bzw. über die B 70 erfolgen. Das Heimathaus Rastdorf befindet sich in der Straße Am Sportplatz 1.

 Franz Josef Buchholz, Chaussee- und Landstraßenbau im Emsland während des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts sowie die Entstehung und Entwicklung der Straßenbehörde in Lingen bis zum Ende des 20. Jahrhunderts

Haselünne 2015, 96 S., 150 Abb. (farbig, vielfach Karten)

 

ISBN 978-3-9817166-8-9, 25,00 Euro.

 

In der Region der heutigen Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim setzte erst 1815, nach den Befreiungskriegen und der Zuordnung zum Königreich Hannover, der systematische Straßenbau mit dem Bau der Chausseen ein. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts entstand – im Vergleich zu den anderen Regionen Niedersachsens – ein noch wenig verdichtetes Straßennetz.

Aufgezeigt wird für den Zeitraum des 19. Jahrhunderts der Chaussee- und Landstraßenbau im Emsland sowie die Entstehung und Entwicklung der Straßenbaubehörde in Lingen bis zum Ende des 20. Jahrhunderts.

 Zu bestellen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Inhaltverzeichnis

                 Einleitung                                                                                                                              

         1.    Historisches zum Chausseebau

         2.    Vom Postweg zur Chaussee                                                                                                

                     2.1 Der Postweg von Lingen über Meppen nach Ostfriesland und die Chaussee von Lingen

                             nach Löningen

                     2.2  Der erste Wegewärter auf der Chaussee Lingen – Meppen (1833)                                                      

         3.    Chaussee- und Landstraßenbau im Emsland in der ersten Hälfte  des 19. Jahrhunderts

                     3.1 Der planmäßige Chausseebau und der Landstraßenbau bis 1843                                                          

                     3.2 Die Aufhebung der General-Wegbau-Commission und die Zuordnung des Chaussee-

                             und Landstraßenbaus auf die Landdrosteien ab 1843

         4.    Die Personalstruktur der Chaussee-Bauverwaltung                                                        

        5.    Der Landstraßenbau im Emsland um 1850 am Beispiel der  „Historischen Straße“ von

                Klein Dörgen/Schleper nach Sögel

         6.    Die Landstraßen-Bauverwaltung im Emsland ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis 1875

                     6.1 Die Königlich Hannoversche Bauverwaltung bis 1866                                                                                 

                     6.2 Der Übergang von der Königlich Hannoverschen Verwaltung auf die Preußische Verwaltung 1866

         7.    Der Wegbauinspektor Joseph Carl Rhode, der erste Vorstand  der Wegbau-Inspektion Lingen

         8.    Die Chaussee- und Landstraßen-Bauverwaltung ab 1873 mit Zeitspiegel der Straßenbaubehörde

                  in Lingen

                     8.1 Die Landstraßen-Bauverwaltung und die Wegeverbände ab 1873                                                        

                     8.2 Die Verwaltung der Chausseen und Landstraßen sowie der personelle Aufbau ab 1876              

                     8.3  Der Zeitspiegel der Straßenbaubehörde in Lingen mit Porträts der Vorstände ab 1873               

                     8.4  Die Finanzierung von Straßenbauten                                                                                                               

                     8.5  Die Hannoversche Gesetzgebung und die Entwicklung des Straßen- und Eisenbahnnetzes ab 1876

         9.    Die Abgabe des Kreises Aschendorf an das Landesbauamt Leer: 1913 - 1922           

         10.  Wegbau-Aufseher-Personalien                                                                                           

         11.  Problemfall „Maut“ schon im Wegegesetz vom 28. Juli 1851                                      

         12.  Erinnerungen an die Postkutschenzeit                                                                             

                     12.1 Die alte Poststraße Lingen-Neuenhaus-Zwolle und die Leebrücke in Hohenkörben                   

                     12.2 Die Emsbrücke in Lingen                                                                                                                                     

         13.  Das erste Dienstgebäude in Lingen, Meppener Straße 11                                            

         14.  Die weitere Entwicklung im 20. Jahrhundert                                                                   

         15.  Ein Nachwort

Das Buch über das Heuerlingswesen in Nordwestdeutschland ist weiterhin sehr gefragt. Nachdem am 10. September die um rund 40 Seiten und zahlreiche Illustrationen erweiterte dritte Auflage erschien, waren nach ungefähr sechs Wochen alle 2200 Exemplare auch schon wieder ausgeliefert.

Das Leben der Heuerleute und Kleinstbauern, die Darstellung der Geschichte dieser unterbäuerlichen Schicht, die sonst gerne in Veröffentlichungen übergangen wird, stößt in immer weiteren Regionen auf Interesse. Ab dem 22. Oktober ist das Buch in 4. Auflage wieder lieferbar – ein Nachdruck der erweiterten 3. Auflage.

 

Die 4. Auflage kann gegen Rechnung und einen Versandkostenanteil unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden.

für Sammler unserer Reihe

 Ihnen fehlen noch alte Bände der „Emsländischen Geschichte“? Sie finden sie nicht im Buchhandel? Wir helfen Ihnen, Ihre Sammlung zu komplettieren und bieten die Bände 3 und 5 bis 14 zu einem verbilligten Preis an.

Für diese Aktion verkaufen wir die Bände:

Band                            Ladenpreis                     Aktionspreis

Band 3                           13,00 Euro                           7,00 Euro

Band 5                           15,00 Euro                           10,00 Euro

Band 6                           18,00 Euro                           9,50 Euro

Band 7                           18,00 Euro                           10,00 Euro

Band 8                           15,00 Euro                           11,00 Euro

Band 9                           15,00 Euro                           9,00 Euro

Band 11                         17,00 Euro                           10,00 Euro

Band 12                         17,50 Euro                           11,00 Euro

Band 13                         18,00 Euro                           11,00 Euro

Band 14                         18,00 Euro                           11,00 Euro

 

Die Preise verstehen sich zuzüglich Porto und Verpackung. Die Bände 1, 2, 4, 10 und 15 sind bereits vergriffen, von den Bänden 5, 8 und 16 gibt es nur noch Restexemplare.

Sie möchten zukünftig die Bände umgehend nach dem Erscheinen verbilligt erhalten? Auch dies ist problemlos möglich. Abonnieren Sie die „Emsländische Geschichte“ und/oder die Sonderreihe „Studien und Quellen zur Geschichte des Emslandes und der Grafschaft Bentheim“.

Bestellungen und Anfragen an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

so titelte das „Bersenbrücker Kreisblatt“ über dieses Buch, das schon nach knapp vier Wochen ausverkauft war und viele kontroverse Diskussionen über das Heuerlingswesen in den Dörfern und Heimatvereinen entfachte.

Nun ist die zweite, durchgesehene und leicht erweiterte Auflage fertig und lieferbar. Sie ist zum alten Preis von 24,90 Euro im Buchhandel (ISBN 978-3-9817166-0-3) oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu bestellen.

Seit einiger Zeit ist die Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte auch bei Facebook vertreten. Dort gibt es immer wieder etwas Neues – von Fotos über Suchanfragen bis hin zu neuen Büchern.

 Schauen Sie vorbei und gestalten Sie die Seite mit!

facebook.com/Emslandgeschichte

Betrachtungen und Forschungen zum Heuerlingswesen in Nordwestdeutschland.

So lautet der Titel eines Buches aus dem Verlag der Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte , mit dem Bernd Robben und Dr. Helmut Lensing die Geschichte einer unterbäuerlichen sozialen Schicht vorstellen, die das ländliche Leben in Nordwestdeutschland fast 400 Jahre lang prägte, bis sie zwischen 1950 und 1970 komplett verschwand.

Neben den Bedingungen des Entstehens dieser Schicht, die gebietsweise bis zu 80 Prozent der Bevölkerung stellte, einer Darlegung ihrer rechtlichen und politischen Lage und schließlich der Gründe des Verschwindens stehen vor allem die Lebensumstände der Heuerleute in den Mittelpunkt. Ihre Abhängigkeit vom Bauern, ihr Wohnen, die Versuche, durch Hollandgängerei, Walfang, Töddenhandel, der Besiedlung von Mooren und Heiden, die Auswanderung in die USA oder durch viele Nebenbeschäftigungen die schlechte wirtschaftliche Lage in diesem landwirtschaftlich eher kargen Landstrich mit großen Ödlandflächen zu verbessern, werden durch Illustrationen und lebensnahe Quellen wieder lebendig. Das Inhaltsverzeichnis ist hier zu sehen.

Das Werk umfasst 288 Seiten und ist über den Buchhandel (ISBN 978- 3-9814041-9-7) oder der Studiengesellschaft (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zu beziehen und kostet 24,90 Euro.